Getreidefreies Pferdefutter

Die getreidefreie Fütterung liegt aktuell im Trend, macht in vielen Fällen aber durchaus Sinn. Wir möchten Ihnen, am unteren Teil der Seite, mit einem Text einige Beispiele nennen, in denen sie durchaus Sinn macht.

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Getreidefreies Pferdefutter

Die getreidefreie Fütterung liegt aktuell im Trend, macht in vielen Fällen aber durchaus Sinn. Wir möchten Ihnen mit diesem Text einige Beispiele nennen, in denen sie durchaus Sinn macht.

Stoffwechselerkrankungen durch Übergewicht

Leider steigt die Anzahl der Pferde mit Stoffwechselerkrankungen oder -störungen immer weiter. Auch nehmen Krankheiten wie Hufrehe, EMS oder das Cushing-Syndrom weiter zu.

Leichtfuttrige Pferde oder Ponys stellen Ihre Besitzer in Sachen Fütterung vor eine nicht allzu leichte Aufgabe. Allerdings wird auch von vielen Pferdebesitzern der Energiebedarf ihres Pferdes überschätzt, was meist Übergewicht beim Tier zur Folge hat.

Equinem Metabilischem Syndrom (EMS)

Von EMS spricht man, wenn das Tier typische Fettdepots z.B. im Bereich des Mähnenkamms, über der Kruppe oder auch über den Augen hat. Meist treten im Laufe des Lebens eine oder mehrere Hufreheschübe auf. Eine Insulinresistenz kann außerdem dazu kommen. Solche Tiere sollten möglichst wenig Energie, Zucker und Stärke über das Futter erhalten. Rationiertes, abgewogenes Heu mit 1,2-1,5 kg pro 100 kg Lebendgewicht bildet die Basis einer solchen diätischen Fütterung. Bei besonders stark übergewichtigen Pferden kann außerdem 1/3 der Heuration durch gutes Futterstroh ersetzt werden. Es ist wichtig, die Heumenge auf mehrere Mahlzeiten am Tag zu verteilen, um keine langen Futter Pausen (> 4 Stunden) entstehen zu lassen. Diese können zu Magenproblemen führen. Um Mineralfutter unterzumischen oder den Stresspegel in großen Ställen während der Fütterung für Ihr Pferd nicht zu erhöhen, kann ein energiearmes, stärke- & zuckerreduziertes Pferdefutter (am besten auch melassefrei) in kleinen Mengen dazu gegeben werden. Hier sollte auf ein getreidefreies Pferdefutter zurückgegriffen werden, da Getreide Kohlenhydrate liefert und somit Einfluss auf den Blutzuckerspiegel des Pferdes hat.

Im Darm werden die Kohlenhydrate zu Glukose (Einfachzucker) aufgespalten, welche die Hauptenergiequelle für die Körperzellen ist. Bei diesem Vorgang steigt der Blutzuckerspiegel an, wodurch die Bauchspeicheldrüse Insulin freigibt. Insulin fördert die Glucoseaufnahme aus dem Blut in den Muskel- & Fettzellen. Somit sinkt der Blutzuckerspiegel wieder. Liegt nun aber eine Insulinresistenz vor, reagieren die Zellen weniger empfindlich auf Insulin. Somit bleibt mehr Glucose im Blut erhalten, da die Aufnahme von Glucose in der Zelle begrenzt wird. Wenn dies passiert, produziert die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin, um die Glucose aus dem Blut in die Zelle zu bringen. Durch diese Resistenz sammelt sich Glucose im Blut und ist für die Zelle nicht verfügbar.

Dies führt zu einer schnellen Gewichtszunahme und oft auch zu Hufrehe. Solche Pferde sollten daher unbedingt getreidefreies Futter erhalten. Außerdem sollte ein Pferdefutter mit einem niedrigen Energiegehalt gewählt werden. In manchen Fällen empfiehlt es sich auch den Zuckergehalt vom Heu zu überprüfen.

Equines Cushing Syndrom (ECS)

Die Symptome für ECS sind vielfältig. Oft kommen solche Pferde schlecht durch den Fellwechsel, haben sehr langes oder lockiges Fell. Erkranken zusätzlich an Hufrehe, oder bauen viel Muskulatur ab. Viele Pferde trinken vermehrt und geraten leichter ins Schwitzen, haben Kreislaufprobleme und ein geschwächtes Immunsystem. Ursächlich für das Cushing Syndrom ist eine Erkrankung der Hirnanhangdrüse. Die Produktion von Dopamin im Gehirn ist stark reduziert und es entsteht ein gutartiger Tumor der Hirnanhangdrüse. Dieser führt dazu, dass es zu einer Überproduktion von ACTH und Cortisol kommt, das hormonelle Gleichgewicht gerät aus den Fugen.

An Cushing erkrankte Tiere sollten getreidefreies Futter bekommen. Sind die Tiere zu dünn, kann Energie durch Luzerne, Öle oder auch Bierhefe zugefügt werden. Auf Getreide sollte verzichtet werden. Die Futtermittelhersteller haben im Laufe der Jahre reagiert und getreidefreie Müslimischungen mit einem höheren Energiegehalt auf den Markt gebracht. Außerdem sollte bei dünnen Pferden die Menge an Heu überprüft und ggf. hochgesetzt werden.

Magengeschwüre

Der Pferdemagen ist auf eine kontinuierliche Aufnahme von Raufutter ausgelegt, da er ständig Magensäure produziert. Entstehen zu lange Fresspausen, kann die aggressive Magensäure die empfindliche Magenschleimhaut reizen und Magengeschwüre können entstehen. Aber auch starker Stress, Medikamente oder sehr getreidelastige Kraftfutterrationen können die Entstehung von Magengeschwüren begünstigen. Symptome sind Gewichtsverlust, mangelnder Appetit (vor allem Kraftfutter wird schlecht gefressen), Koppen, häufiges Gähnen, Leerkauen, Überempfindlichkeiten in der Sattellage, Rückenprobleme und auch Unrittigkeit oder Mattheit.

Im akuten Fall sollte der Stress möglichst reduziert werden und das Pferd über den Tag verteilt nur möglichst kleine getreidefreie Kraftfutterrationen angeboten bekommen. Heu soll mindestens 30 min vor der Kraftfutterfütterung gefüttert werden. Als Zusatzfutter kann täglich Leinsamen gefüttert werden. Die natürlichen Schleimstoffe des Leimsamens bilden eine schützende Schleimschicht auf der Magen- & Darmwand. Rübenschnitzel können wichtige Pektine liefern, Luzerne die notwendige Energie im Futterplan. Wenn später mit der Getreidefütterung wieder begonnen wird, sollte nur Hafer in guter Qualität und nicht in großen Mengen gefüttert werden, da auch er Schleimstoffe enthält. Der Magen-Darm-Trakt kann außerdem durch getreidefreie Mash Produkte unterstützt werden.

Probleme mit der Muskulatur (Kreuzverschlag, PSSM, Tying up)

Auch bei aktuellen oder chronischen muskulären Problemen hat sich eine Fütterung ohne Kohlenhydrate durchgesetzt und bewährt. Der akute Kreuzverschlag wird in der Regel durch zu viel Arbeit oder falsche Fütterung ausgelöst. Aber auch bei PSSM, Tying up und dem Shivering Syndrom sollte auf eine kohlenhydrat- und zuckerarme Fütterung umgestellt werden. Wird mehr Energie benötigt, kann diese über Fasern und Fetten zugeführt werden.

Stärkelastige Ration senken

Bekommt dein Pferd bereits eine hohe Kraftfuttermenge oder auch sehr viel Getreide, kann eine Ration im Stärkegehalt durch den Austausch von 1-2 kg getreidefreiem Müsli oder Pellet deutlich verringert werden. Der maximale Stärkegehalt in der Pferdefütterung sollte nicht höher als 1g Stärke pro 1kg Körpergewicht und Mahlzeit sein. Wird eine höhere Stärkemenge gefüttert, erzeugt die Stärke im Dickdarm durch die Fermentation von Mikroorganismen Lactat und kurzkettige Fettsäuren. Der PH-Wert wird gesenkt und es kommt zu einer Veränderung der Mikroflora, was Übersäuerung, Koliken oder Hufrehe als Folge haben kann.

Wir möchten Ihnen hier eine Auflistung über getreidefreies Pferdefutter der einzelnen Hersteller geben:

Müsli & Pellets:

Getreidefreie Mash Produkte:

Einzelkomponenten:

Gerne sind wir Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten Futter behilflich.

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